Rückspülung bei Filteranlagen

Sandfilteranlagen reinigen das Wasser im Schwimmbecken, indem dieses durch die Filteranlage gepresst wird. Im Inneren des Kessels der Sandfilteranlage befindet sich hochwertiger feinkörniger Sand. Das Wasser wird an der Oberseite des Kessels eingelassen und muss sich anschließend durch den Sand bewegen. An der Unterseite des Kessels befindet sich der Ablauf, welche das Wasser zurück in den Pool fließen lässt. Die Reinigung erfolgt dabei beim Durchfließen des Sandes, wobei die verschiedenen Verunreinigungen an den Sandteilchen hängen bleiben.

Die Sandfilteranlage ist für diesen Vorgang an eine Pumpe angeschlossen.

Die Rückspülung funktioniert auf den genau umgekehrten Weg. Dabei wird Wasser in die Unterseite der Filteranlage geleitet. Der Sand im Filter wird durch das Rückspülen aufgewirbelt, wodurch die die festgesetzten Verungreinigungen lösen und an der Oberseite des Filters abegführt werden. Hochwertige Filteranlagen besitzt für diese Zwecke ein Mehrwegeventil, wodurch verhindert wird, dass die Verunreinigungen zurück ins Becken gespült werden. Die Verunreinigungen werden in einen Abfluss geleitet.

Zu beachten gilt, dass man die Pumpe vor jedem umschalten des Mehrwegeventils, das heißt vor Beginn der Rückspülung kurzzeitig ausschaltet und erst nach dem Umschalten auf den Rückspülmodus wieder einschaltet. Die Rückspulung selbst dauert nur etwa 3 Minuten.

In den meißten Fällen sollte eine Rückspülung aller ein bis zwei Wochen durchgeführt werden. Wann genau eine Rückspülung dringend erforderlich ist, kann man auch auf dem sogenannten Manometer der Filteranlage ablesen. Das Manometer zeigt den Druck im Kessel der Filteranlage an. Durch Verunreinigungen, welche den Wasserdurchfluß erschweren steigt dieser Druck stetig an. Nach einer Rückspülung sollte der Druck wieder herabgesenkt sein.

B&M Poly Pools

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